Patrick L. SchunnHerzlich willkommen auf Aus Liebe zu Linnich!

Die Wurzeln meiner Familie (Wolters) liegen in Gereonsweiler. Mein Onkel und sein Vater haben jahrzehntelang eine Bäckerei in der Mahrstraße (Kernstadt) betrieben.

Ich selbst bin auf Andreasmarkt (3.12.) 1984 im St. Josef Krankenhaus geboren und bin in Linnich-Kernstadt aufgewachsen. Nach dem Besuch der Katholischen Grundschule und der Städtischen Realschule in Linnich habe ich am Gymnasium der Stadt Hückelhoven mein Abitur gemacht.

Mein Magisterstudium der Politischen Wissenschaft, Geschichte und Katholischen Theologie habe ich an der RWTH Aachen absolviert. Seit dem Wintersemester 2014/15 bilde ich mich an der FernUniversität Hagen in Rechtswissenschaft (Jura) weiter.

Politisch interessiert bin ich seit dem ich zurückdenken kann. Mit 14 bin ich Mitglied der Jungen Liberalen geworden. Mit 16 folgte der Eintritt in die Freie Demokratische Partei und die Wahl in den Vorstand der Linnicher FDP, der ich seit 2014 vorstehe. Eine andere Partei hätte vielleicht den Wahlkampf einfach gestaltet – sie hätte aber meiner Überzeugung widersprochen. Die liberalen Werte von Toleranz, Weltoffenheit und Leistungsbereitschaft finden sich in Verbindung mit ordnungspolitischer Vernunft nur bei der FDP.

Während meines Studiums war ich dreimal in der studentischen Selbstverwaltung tätig. Als Finanzreferent 2007/08 war ich für Finanzen, Personal und Organisation der Studierendenschaft verantwortlich. Der Abschluss der Verhandlungen mit den Verkehrsverbünden und der Deutschen Bahn zur Einführung des NRW-Semestertickets, die Reform der Vergabe von Sozialleistungen und die Neuordnung der Beteiligung an Unternehmen waren Eckpunkte meiner Amtszeit. Den Kulturhaushalt hab ich mit ca. 20.000 € Minus übernommen, am Ende des Haushaltsjahres 2007/08 konnte der Haushalt erstmalig seit Jahren ein Plus aufweisen.

Neben der Politik engagiere ich mich in Linnicher Vereinen und Initiativen. Im Linnicher Geschichtsverein bin ich derzeit stellvertretender Vorsitzender und habe u.a. die Gedenkveranstaltung “100 Jahre Synagoge – 75 Jahren Zerstörung – 25 Gedenken” mitorganisiert. Seit 2014 engagiere ich mich bei der “Linnicher Weihnachtskiste” für asylbegehrende Menschen in unserer Stadt.


 

Der F.A.Z-Fragebogen … und meine Antworten:

Was ist für Sie das größte Unglück?
Der Verlust wichtiger Menschen in meinem Leben.

Wo möchten Sie leben?
Linnich.

Was ist für Sie das vollkommene irdische Glück?
Ein ruhiger Spaziergang mit meinem Hund, bei angenehmen Wetter.

Welche Fehler entschuldigen Sie am ehesten?
Rechtschreibfehler.

Ihre Lieblingsgestalt in der Geschichte?
Gustav Stresemann

Ihre Lieblingshelden in der Wirklichkeit?
Die, die jeden Tag für Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in autoritären/diktatorischen Regimen kämpfen.

Ihr Lieblingskomponist?
Frédéric Chopin

Ihre Lieblingstugend?
Gerechtigkeit.

Ihre Lieblingsbeschäftigung?
Politik machen. Lesen. Schreiben.

Wer oder was hätten Sie sein mögen?
Ich bin 30 und hoffe, dass noch erleben zu können: Bürgermeister meiner Heimatstadt.

Ihr Hauptcharakterzug?
Engagement.

Was schätzen Sie bei Ihren Freunden am meisten?
Loyalität. Zuverlässigkeit.

Ihr größter Fehler?
Ungeduld.

Was möchten Sie sein?
Bürgermeister der Stadt Linnich.

Ihre Lieblingsfarbe?
Dunkelblau.

Ihr Lieblingsschriftsteller/-autor?
Joachim Fest. Franz Kafka.

Ihr Lieblingslyriker?
Thea Mendel-Meyer.

Was verabscheuen Sie am meisten?
Gewalt.

Welche geschichtlichen Gestalten verachten Sie am meisten?
Despoten.

Welche militärischen Leistungen bewundern Sie am meisten?
Die Hubertusschlacht 1444. Eine kleine Truppe unter Führung eines Linnichers besiegte die zahlenmäßig überlegene Truppe der Gelderner. Linnich hat nie durch Masse, aber durch Qualität überzeugt.

Welche Reform bewundern Sie am meisten?
Die Bildungsreform der 1970er Jahre. Bildung wurde zum Bürgerrecht.

Wie möchten Sie sterben?
Friedlich.

Ihr Motto?
“Es kann nicht die Aufgabe des Politikers sein, die öffentliche Meinung darauf abzuklopfen, was denn die Majorität denkt, und dann das Populäre zu tun; Aufgabe des Politikers ist es, das Richtige zu tun und es dann populär zu machen.”
– Walter Scheel